KENO · Typen

Welcher KENO-Typ lohnt sich?

Alle Typen von 2 bis 10 mit Chance, Höchstquote und tatsächlicher Auszahlung — exakt berechnet, nicht geschätzt.

KENO · alle Typen

Typ 2 bis Typ 10 im Vergleich

Bei KENO entscheidest du selbst, wie viele Zahlen du ankreuzt — zwischen 2 und 10. Diese Anzahl heißt Typ. Je höher der Typ, desto größer die mögliche Quote und desto kleiner die Chance auf einen Volltreffer.

Anders als bei LOTTO oder EuroJackpot sind die KENO-Quoten fest: Sie hängen nicht davon ab, wie viele Menschen mitspielen. Über alle 3.136 Ziehungen mit Quotendaten in unserem Archiv hat jede Gewinnklasse exakt denselben Wert. Dadurch lässt sich für jeden Typ genau ausrechnen, was ein Euro Einsatz im Mittel zurückbringt.

Typ Höchstquote je 1 € Einsatz Chance auf Volltreffer Auszahlungsquote
Typ 26 €1 zu 1347,2 %
Typ 316 €1 zu 4850,7 %
Typ 422 €1 zu 18949,4 %
Typ 5100 €1 zu 78149,9 %
Typ 6500 €1 zu 3.38349,7 %
Typ 71.000 €1 zu 15.46449,6 %
Typ 810.000 €1 zu 74.94148,9 %
Typ 950.000 €1 zu 387.19750,0 %
Typ 10100.000 €1 zu 2.147.18149,4 %

Das Ergebnis

Es gibt keinen besseren Typ

Die rechte Spalte ist der eigentliche Befund: Die Auszahlungsquote liegt bei jedem Typ bei rund 49 % — die Spanne reicht von 47,2 % bis 50,7 %. Wer Typ 2 spielt, bekommt im Mittel praktisch genauso viel zurück wie jemand, der Typ 10 spielt.

Was sich unterscheidet, ist ausschließlich die Verteilung: Bei niedrigen Typen gewinnst du oft wenig, bei hohen selten viel. Der Erwartungswert bleibt gleich. Ein „lohnender Typ" existiert damit nicht — jede gegenteilige Empfehlung lässt sich an dieser Tabelle widerlegen.

Rund die Hälfte des Einsatzes fließt an die Spielenden zurück, die andere Hälfte geht an Steuern, Zweckerträge, Vertrieb und Verwaltung. Was das über die Zeit bedeutet, zeigt die Rückschau über die gesamte Historie. Wie Ausschüttungsquoten allgemein funktionieren, steht unter Ausschüttungsquote.

Berechnet aus der hypergeometrischen Verteilung (20 gezogene aus 70 Zahlen) und den festen KENO-Quoten unseres Archivs. Keine Schätzung und keine Stichprobe — die Werte lassen sich exakt nachrechnen. Ohne Gewähr; verbindlich sind die amtlichen Teilnahmebedingungen.

Einordnung

Wie Sie den passenden KENO-Typ auswählen

Was KENO grundlegend anders macht

Bei LOTTO wird jeder Gewinntopf unter allen Gewinnern der Klasse aufgeteilt — deshalb schwanken dort die Quoten. Bei KENO ist das anders: Die Auszahlungen sind feste Vielfache des Einsatzes und stehen im Regelwerk.

Daraus folgt etwas Praktisches, das sonst kaum erwähnt wird: Bei KENO gibt es keinen Grund, unbeliebte Zahlen zu wählen. Der gesamte Teilungseffekt, der bei LOTTO messbar ist, existiert hier nicht. Es ist gleichgültig, wie viele andere dieselben Zahlen getippt haben.

Was bleibt, sind zwei echte Entscheidungen: der Typ — also wie viele Zahlen Sie tippen — und der Einsatz.

Die Typen unterscheiden sich im Risikoprofil

Niedrige Typen wie KENO-Typ 2 oder 3 bringen häufige, kleine Gewinne. Die Wahrscheinlichkeit, überhaupt etwas zurückzubekommen, ist hoch, die Beträge sind bescheiden.

Hohe Typen wie 9 oder 10 kehren das um: Treffer sind selten, die Höchstgewinne dafür groß. Bei Typ 10 steht dem der Umstand gegenüber, dass auch null Treffer eine Gewinnklasse ist — eine Eigenheit, die es bei den niedrigen Typen nicht gibt.

Der Erwartungswert liegt bei allen Typen unter dem Einsatz. Kein Typ ist deshalb „besser" im Sinne eines Vorteils; sie unterscheiden sich in der Verteilung der Ergebnisse, nicht in deren Mittelwert. Wer viele kleine Rückflüsse bevorzugt, wählt niedrig; wer auf einen seltenen großen Treffer spielt, hoch.

Der Einsatz verändert nur den Maßstab

Weil die Auszahlungen feste Vielfache sind, skaliert bei KENO alles linear mit dem Einsatz. Ein doppelter Einsatz bedeutet exakt doppelte Auszahlung in jeder Gewinnklasse — und einen doppelten erwarteten Verlust. Die Trefferwahrscheinlichkeiten bleiben unverändert.

Anders als bei LOTTO gibt es hier also keine Konstellation, in der sich ein höherer Einsatz strukturell anders verhält. Das macht KENO transparent: Sie wissen vorab exakt, was ein Treffer wert ist.

Was wir an den KENO-Ziehungen geprüft haben

Weil täglich gezogen wird, liegen bei KENO besonders viele Daten vor — 7.884 Ziehungen seit Februar 2004. Entsprechend viele „KENO-Systeme" kursieren, und entsprechend gründlich haben wir nachgesehen.

Unsere umfangreichste Untersuchung war vorab festgelegt und unveränderlich: 16 Methoden, 750 primäre Testfelder, 2.000 Simulationsläufe als Kontrolle. Kein einziges Testfeld erreichte die Signifikanzschwelle. Die Dokumentation steht im KENO-Bericht.

Die einfachste Gegenprobe können Sie selbst machen: Bei 20 aus 70 müssen im Mittel 20 × 20 / 70 = 5,71 Zahlen aus der Vorziehung erneut fallen. Gemessen über alle 7.884 Ziehungen: 5,71. Nachvollziehbar auf der KENO-Matrix. Durchrechnen lassen sich die Typen im Dauerauftrag-Simulator.