Hauptzahlen
Häufigkeiten im Rückblick: alle EuroJackpot-Zahlen
Abweichungen vom rechnerischen Mittel sind normaler Zufall. Aus ihnen lässt sich nichts über kommende Ziehungen ableiten — auch nicht für die Zahlen ganz oben oder ganz unten in dieser Liste.
Datenbasis: 466 Ziehungen seit dem 25.03.2022 (aktuelles Spielformat). Ältere Ziehungen in anderen Formaten stehen im Archiv, fließen hier aber bewusst nicht ein.
Ehrlich gesagt: Diese Auswertung beschreibt die Vergangenheit. Jede Ziehung ist unabhängiger Zufall — keine Häufigkeit, Pause, Summe oder Kombination erhöht die Chance kommender Ziehungen.
Eurozahlen
Meistgezogene Eurozahlen
Einordnung
Wie viel Abstand zwischen den Zahlen normal ist
Warum die Liste nie gleichmäßig aussieht
Auf den ersten Blick wirkt es merkwürdig, dass manche Zahlen deutlich häufiger gefallen sind als andere. Genau das ist aber der Normalfall. Bei rein zufälliger Ziehung streuen die Häufigkeiten um ihren Erwartungswert, und diese Streuung ist erstaunlich groß.
Ein konkretes Beispiel aus dem längsten Archiv, das wir haben: Bei LOTTO 6aus49 wurde jede Zahl in 5.032 Ziehungen im Schnitt 616,2-mal gezogen. Die häufigste Zahl ist die 6 mit 678 Ziehungen (+10,0 %), die seltenste die 45 mit 550 (−10,7 %). Der Abstand zwischen Erstem und Letztem beträgt also 128 Ziehungen — das klingt nach viel. Die theoretisch erwartete Standardabweichung liegt bei rund 24. Damit liegen beide Extremwerte etwa 2,5 Standardabweichungen vom Mittel entfernt. Bei 49 Zahlen ist das nicht auffällig, sondern zu erwarten.
Der entscheidende Punkt: Rückblick ist nicht Vorhersage
Eine Zahl ist nicht deshalb häufig, weil sie „gut läuft". Sie ist häufig, weil sie in der Vergangenheit häufig fiel — und diese Vergangenheit ist abgeschlossen. Für die nächste Ziehung hat jede Zahl exakt dieselbe Wahrscheinlichkeit, unabhängig davon, wo sie in dieser Liste steht.
Das gilt in beide Richtungen. Weder ist eine oft gezogene Zahl „heiß", noch ist eine selten gezogene „überfällig". Der Glaube, ein Ausgleich müsse folgen, ist als Spielerfehlschluss bekannt: Kugeln und Zufallsgeneratoren haben kein Gedächtnis und keine Buchhaltung über vergangene Ziehungen.
Was Sie mit der Liste sinnvoll anfangen können
Zwei Dinge. Erstens als Faktencheck: Wenn ein Anbieter mit „Trendzahlen" wirbt, sehen Sie hier, wie groß die zufälligen Unterschiede ohnehin sind — und dass sich daraus kein Vorteil ableiten lässt.
Zweitens für die Gewinnhöhe, nicht für die Gewinnchance: Populäre Zahlen werden von mehr Menschen getippt, und alle Gewinner einer Klasse teilen sich denselben Topf. Wer verbreitete Muster meidet, trifft im Gewinnfall auf weniger Mitgewinner. Die Wahrscheinlichkeit eines Treffers verändert sich dadurch nicht. Ein Gefühl dafür gibt der Teilungsschutz-Rechner.
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