Hauptzahlen
Häufigkeiten im Rückblick: alle KENO-Zahlen
Abweichungen vom rechnerischen Mittel sind normaler Zufall. Aus ihnen lässt sich nichts über kommende Ziehungen ableiten — auch nicht für die Zahlen ganz oben oder ganz unten in dieser Liste.
Datenbasis: 7954 Ziehungen seit dem 02.02.2004.
Ehrlich gesagt: Diese Auswertung beschreibt die Vergangenheit. Jede Ziehung ist unabhängiger Zufall — keine Häufigkeit, Pause, Summe oder Kombination erhöht die Chance kommender Ziehungen.
Einordnung
Wie viel Abstand zwischen den Zahlen normal ist
Warum die Liste nie gleichmäßig aussieht
Auf den ersten Blick wirkt es merkwürdig, dass manche Zahlen deutlich häufiger gefallen sind als andere. Genau das ist aber der Normalfall. Bei rein zufälliger Ziehung streuen die Häufigkeiten um ihren Erwartungswert, und diese Streuung ist erstaunlich groß.
Ein konkretes Beispiel aus dem längsten Archiv, das wir haben: Bei LOTTO 6aus49 wurde jede Zahl in 5.058 Ziehungen im Schnitt 619,3-mal gezogen. Die häufigste Zahl ist die 6 mit 684 Ziehungen, die seltenste die 45 mit 554. Die zu erwartende Streuung beträgt rund 23,3; beide Extremwerte liegen damit etwa 2,8 bzw. 2,8 Standardabweichungen vom Mittel entfernt. Bei 49 Zahlen ist das nicht auffällig, sondern zu erwarten.
Der entscheidende Punkt: Rückblick ist nicht Vorhersage
Eine Zahl ist nicht deshalb häufig, weil sie „gut läuft". Sie ist häufig, weil sie in der Vergangenheit häufig fiel — und diese Vergangenheit ist abgeschlossen. Für die nächste Ziehung hat jede Zahl exakt dieselbe Wahrscheinlichkeit, unabhängig davon, wo sie in dieser Liste steht.
Das gilt in beide Richtungen. Weder ist eine oft gezogene Zahl „heiß", noch ist eine selten gezogene „überfällig". Der Glaube, ein Ausgleich müsse folgen, ist als Spielerfehlschluss bekannt: Kugeln und Zufallsgeneratoren haben kein Gedächtnis und keine Buchhaltung über vergangene Ziehungen.
Was Sie mit der Liste sinnvoll anfangen können
Zwei Dinge. Erstens als Faktencheck: Wenn ein Anbieter mit „Trendzahlen" wirbt, sehen Sie hier, wie groß die zufälligen Unterschiede ohnehin sind — und dass sich daraus kein Vorteil ableiten lässt.
Zweitens zur Einordnung der Gewinnhöhe, nicht der Gewinnchance: KENO zahlt feste Gewinne je Einsatz („Jeder KENO-Typ hat einen eigenen Gewinnplan mit festen Quoten“, lotto.de). Einzige Ausnahme: Treffen bei Typ 10 mehr als 5 Spielscheine „10 Richtige“ oder bei Typ 9 mehr als 10 Spielscheine „9 Richtige“, wird die Höchstquote nach Ziffer 4.7 der Teilnahmebedingungen anteilig gekürzt. Welche Zahlen andere tippen, ist für die Auszahlung deshalb – bis auf diese Ausnahme – ohne Belang.
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